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Musik baut Brücken...

...und hilft bei der Verständigung zwischen den Kulturen



Im Rahmen ihrer Deutschland – Tournee gastierte die


Swakopmund Brass Band


am 27. und 28. Juni in Gießen. Auf dem Programm standen ein Balkonkonzert in der Ricarda-Huch-Schule, das gemeinsame Konzert mit den African Vocals (eine

A cappella - Gruppe – ebenfalls aus Namibia) und das Abschlusskonzert zusammen mit der GGO-Jazzband der Gesamtschule Gießen Ost.




 


Die Tournee fand auf Einladung der Deutsch-Namibischen Entwicklungsgesellschaft e.V. (DNEG) statt.



Die DNEG hat alle Tour-Termine, die Übernachtungen und auch den Transport organisiert und im Wesentlichen finanziert. Die Band-Mitglieder übernachten überwiegend privat bei Gastfamilien. An dieser Stelle vielen Dank an die Gastgeber und die vielen ehrenamtlichen Helfer 😊


Die Station in Gießen war auch deshalb etwas Besonderes, weil Gießen seit 2023 eine Kooperation mit Swakopmund begründet hat und die Verständigung zwischen den durch die Geschichte eng verbundenen Ländern fördert.

 

Das Musik Grenzen überwindet und Brücken baut ist nicht neu und dennoch aktueller, denn je in einer Welt die sich so aufgewühlt und aggressiv gebärdet wie schon seit vielen Jahren nicht mehr.


Initiator und Bandleader Friedemann Awaseb steht mit seinem Namen für den Geist der Musiker. Mit seinen 70 Jahren zeigt er auch eindrücklich, wie man jung bleiben und Jugendliche begeistern kann.












Wie Revenue – 20 Jahr jung. Sie spielt Posaune, hat gerade die Schule beendet und bereitet sich auf ihr Studium vor. Ihr Studienwusch: Logistik


Vielleicht kein Studiengang der dem klassischen Frauenbild entspricht. Aber das ist typisch für Namibia. Viele junge Frauen drängen in klassische Männerdomänen. Nicht zuletzt deshalb werden die Frauen als die große Chance Afrikas bezeichnet.








Parallel zum Besuch der Brass Band befand sich auch eine Delegation der Stadtverwaltung von Swakopmund zu einem Arbeitsbesuch in der Stadt. Und so war die Freude bei Archie Benjamin – Chef der Stadtverwaltung von Swakopmund und Astrid Eibelshäuser – Stadträtin der Stadt Gießen auch groß über den gelungenen Besuch der Gäste aus Namibia.


Die Band reiste am 28. Juni weiter zu den letzten Stationen ihrer fast 4-wöchigen Tour durch Deutschland.


Die letzten Stationen sind:


02.07. – Leinfelden – Echterdingen

06.07. – Schwäbisch – Hall

09.07. – Baiersbronn


Bevor es am 10.07. über Frankfurt zurück nach Namibia geht.

 

Für fast alle Band-Mitglieder war es das erste Mal, dass sie Deutschland besucht haben. Und wer schon einmal in Namibia war, kann sich sehr gut vorstellen, dass die Eindrücke überwältigend sein müssen für die noch sehr jungen Musikerinnen und Musiker.


Für Namibier ungewohnt ist das viele Grün – Wälder, Wiesen, Äcker und für mich etwas überraschend – „wie sauber hier alles ist“…


(Anmerkung des Autors: In Sachen Sauberkeit würde ich da nur eingeschränkt zustimmen wollen 😉)

 

Und so zeigt sich Frode Hobbelhagen – Präsident der DNEG – auch sehr zufrieden mit dem Verlauf der Tour, die ihm und seinem kleinen Team sehr viel abgefordert hat, bis alles organisiert war.


Aber alle Mühen werden belohnt durch die Freude bei den Band – Mitgliedern und den vielen Konzert – Gästen.

 

Vielleicht möchten die einen oder anderen die Arbeit der DNEG unterstützen. Was die DNEG ausmacht, welche Projekte sie in Namibia finanziert und wie sie unterstützen können, erfahren sie auf der Website.



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