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Beginn einer Legende


Vor 50 Jahren - genau am 23. April 1972 - überraschte Paul Smart auf der Ducati 750 SS die Rennsportwelt. Favorisiert war der damals schon weltberühmte Giacomo Agostini auf MV Augusta. Doch der von Fabio Taglioni weiterentwickelte V2 Zylinder-Motor mit desmotronischer Ventilsteuerung (eine bei Motorrädern bisher nicht eingesetzte Technologie, um die Steuerzeiten der Ventile und damit die Motorleistung zu optimieren) in Verbindung mit den verwindungssteifen Rahmen und zwei hoch motivierten Fahrern - Paul Smart und Bruno Spaggiari - bildeten eine unschlagbare Synergie und das Fundament für eine der emotionalsten Motorradmarken der Welt - Ducati.


Als ich mit 19 Jahren meine Motorradführerschein machte - gegen den Willen und ohne Unterstützung meiner Eltern - stand auch die Frage im Raum, was für ein Motorrad soll es werden?


Wie genau weiss ich nicht mehr...aber ich hatte eine Ausgabe der Zeitschrift Motorrad und den Fahrbericht der Ducati 500 Pantah in den Händen. Nachdem ich diesen Bericht gelesen hatte, war klar! Es muss eine Pantah werden.




So ähnlich sah sie aus.


Alles was danach geschah, ist eine Geschichte von unheimlich viel Freude, Stolz und Leiden...


Ach ja...und einem finanziellem Disaster für meine damaligen Verhältnisse.


Aber nein, es hat meine Begeisterung für die Marke nicht zerstört - ganz im Gegenteil. Danach kam eine 600er Pantah.


Ganz wichtig. Aus dieser Zeit sind Freundschaften gewachsen, die mir heute noch sehr am Herzen liegen. Es sind die gemeinsamen Erlebnisse, die einen emotional verbinden!






Und die ist heute noch in meinem Besitz. Leider bin ich zu weich geworden für dieses "harte" Motorrad. Aber ich habe es Freunden und Bekannten oft erzählt und ich bin davon fest überzeugt. Hätte ich ein anderes Motorrad gefahren, ich wäre heute wahrscheinlich nicht mehr am Leben. Dieses unglaublich stabile Fahrwerk in Verbindung mit dem drehfreudigen und aufgrund der Konstruktion stabilisierendem Motor haben jeden Fahrfehler verziehen und ich konnte mich aus vielen haarsträubenden Situationen unversehrt "herauswinden".


Und mit all diesen Erinnerungen stand ich heute in Imola...an der Tamburello und 2 Stunden später in Bologna im Ducati Museum.


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