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Mit Gabor Steingart und Alev Dogan "Fake News" auf der Spur

Am vergangenen Samstag hat ich die Ehre und das grosse Vergnügen, gemeinsam mit rund 20 weiteren engagierten Bürgern in Berlin bei der Media Pioneer Foundation an einem Workshop zum Thema Fake News teilzunehmen.


Foto: Media Pioneer Foundation


Vier hochkarätige Referenten haben uns von 9 bis nach 18 Uhr in den Redaktionsräumen der Media Pioneer durch unterschiedliche Aspekte rund um das immer bedeutender werdende Thema geführt.


  • Alev Doğan, Chefreporterin bei ThePioneer und Podcast-Host

  • Jan Ludwig, Faktenchecker und Trainer bei der dpa

  • Gabor Steingart, Journalist und Gründer von ThePioneer

  • Prof. Dr. Michael Butter, Experte für Verschwörungstheorien


Fotos ©: Michael Setzpfandt, Kay Nietfeld, Denis Ignatov, Jürgen Bauer


Die von mir hochverehrte und geschätzte Alev Doğan hat den Anfang gemacht und uns zu Beginn mit Definition und der Abgrenzung der Begrifflichkeit "Fake News" vertraut gemacht.


Ihr folgte Prof. Dr. Michael Butter, Experte für Verschwörungstheorien. Entgegen unserer subjektiven Wahrnehmung stellt er heraus, dass Verschwörungstheorien sowohl in der Menge, der Anzahl der Anhänger als auch der politischen Relevanz rückläufig sind.


Den längsten Part übernahm dann Jan Ludwig, Faktenchecker und Trainer bei der dpa. Er erklärte uns, wie das Faktenchecker - Team der dpa arbeitet, welche Tricks und Kniffe es gibt, um die Qualität vom Quellen zu überprüfen oder die Stimmigkeit von Informationen zu validieren.


Fotos: Martin Erb


Zum Ende hatten wir dann noch das Vergnügen, aus ersten Hand Einblicke in die Wahlkampführung in den USA zu erhalten. Gabor Steingart hat uns mit den legalen, jedoch häufig moralisch grenzwertigen, Methoden in US - Wahlkämpfen konfrontiert und das an sehr griffigen Beispielen illustriert.


Alle Referenten haben uns Teilnehmern ausreichend Raum für Fragen und Diskussionen eingeräumt. Sehr inspirierend waren auch die vielen Gespräche mit den anderen Teilnehmern. Die Zusammensetzung war heterogen in jeder Beziehung. Jung - alt, männlich - weiblich, Stadt und Land, Nord und Süd, unterschiedliche Professionen. Was alle vereinte, was das vitale Interesse, einen eigenen Beitrag für eine besser Diskussionskultur im öffentlichen Diskurs und zur Stärkung unserer Demokratie zu leisten.



Foto: Martin Erb


Mein Fazit: Der Tag hat sich mehr als gelohnt, Freude bereitet und meine Zuversicht gestärkt.


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