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Die Umweltkatastrophe und das kollektive Schweigen


Austretendes Gas aus Nordstream - Bild Münchener Merkur 06.10.22


Der Ire Mick Wallace - Abgeordneter des Europäischen Parlaments - prangert in einer leidenschaftlichen Rede das kollektive Desinteresse an den Verursachern der Sprengungen der beiden Nordstream - Pipelines an. Insbesondere die sonst leicht entflammbaren Gemüter der Klimaschützer bleiben seltsam unbeeindruckt von dieser Umweltkatastrophe. Von der Politik ganz zu schweigen. Und er stellt die richtigen Fragen!

Aber hört selbst:



Der Spiegel schreibt am 07.10.22 dazu:

»Beachtliche Menge Treibhausgas«

Experten rechnen damit, dass das Gas aus den Pipelines fast komplett in die Atmosphäre gelangen wird. »Das ist schon eine beachtliche Menge Treibhausgas, die da emittiert werden kann, wenn tatsächlich alles austritt«, sagte Gregor Rehder, Professor für Meereschemie an der Universität Rostock, dem SPIEGEL . Laut ihm enthielten die drei beschädigten Röhren etwa 328.000 Tonnen Erdgas. Dies entspricht ungefähr 17 Prozent der deutschen Jahresemissionen von Methan im Jahr 2021. Methan ist langfristig ein etwa 25 Mal stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid.

Die genaue Ursache für die Lecks ist weiter unbekannt. Westliche Staaten gehen von Sabotage aus. Russland bestreitet, hinter den Explosionen zu stecken.

koe



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