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Wieso myView?

Ich war und bin ein sehr politisch interessierter Bürger. Darum will ich hier künftig meine Sicht zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen veröffentlichen.


Liebe Leser

Ich habe mich entschieden, eine neue Rubrik zu eröffnen. Eine Entscheidung, die während meiner Reise durch Italien gefallen ist. Nicht, dass Italien selbst einen besonderen Anteil daran hatte – einfach die Ruhe und Zeit zum Nachdenken, was mir wichtig ist und wofür ich mich in den kommenden Jahren engagieren möchte, haben den Ausschlag gegeben.


Ich war und bin ein sehr politisch interessierter Bürger. Noch bevor Gabor Steingart von „The Pioneer“ den 8. Tag ins Leben gerufen hat (der zwischenzeitlich eine neue Ausrichtung erfahren hat), hatte ich die Idee, einen Raum zu schaffen, in dem sich Experten und Entscheider öffentlich und lösungsorientiert zu den wichtigen Fragen unserer Gesellschaft austauschen und ihre Positionen vertreten und einander zuhören. Richtig zuhören! Das meint, die Position und die Beweggründe des Gegenüber wirklich verstehen wollen. Nicht wie in unseren inszenierten Talkrunden nur die eigenen Positionen unbeeindruckt vom Gegenüber vortragen. In der auch keine Gemeinsamkeiten und Schnittmengen gesucht werden, sondern die Selbstinszenierung im Vordergrund steht. Dem Zuschauer bleibt nur die Wahl, ob und wenn ja, auf welche Seite er sich schlagen möchte. Und damit bleibt er am Ende mit sich allein. Entweder bestärkt durch den überzeugenden Auftritt seines Matadors oder in seiner Ablehnung gegen andere Teilnehmer der Runde bestätigt.


Ergebnisse dieser unzähligen Stunden Selbstdarstellung: Auf- und Ab im Beliebtheitsranking der regelmässigen Umfragen. Beitrag zur Lösung unserer Herausforderungen – ZERO.


Ich frage mich am Ende (meist erlebe ich das Ende dieser Sendungen allerdings gar nicht, weil ich soviel leeres Geplapper ohne ernsthaften Willen zur Gemeinsamkeit schlecht aushalten kann), sind sie wirklich so sehr von sich überzeugt, dass nie ein Argument des anderen Teilnehmers die eigene Sicht berühren kann, oder verbietet das „Spiel“ die wechselseitige Zustimmung?

Für diese grosse Idee fehlt mir im Augenblick noch der notwendige Einfluss. Deshalb beginne ich etwas kleiner und mich vor dem Hintergrund dieser abschreckenden Beispiele zukünftig als Bürger in Diskussionen einbringen. Möglichst differenziert, offen für andere Argumente, wertschätzend aber mit auch mit einem Schuss Satire (gerne mal humorvoll, ironisch und hoffentlich selten sarkastisch).

Ich freue mich auf die Diskussion mit meinen Lesern 😊. Legen wir los!


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